{"id":127,"date":"2015-07-20T15:15:55","date_gmt":"2015-07-20T13:15:55","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/?page_id=127"},"modified":"2020-03-01T20:38:46","modified_gmt":"2020-03-01T19:38:46","slug":"erweiterte-betreuung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/schwangerschaft\/erweiterte-betreuung\/","title":{"rendered":"Erweiterte Betreuung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wir begleiten Sie w\u00e4hrend der gesamten Schwangerschaft.<br \/>\n<\/strong>Neben den \u00fcblichen Vorsorgeuntersuchungen entsprechend den Mutterschaftsrichtlinien bieten wir zus\u00e4tzliche Untersuchungen an, und beziehen naturheilkundliche Verfahren sowie Akupunktur in die Behandlung von Schwangerschaftsbeschwerden ein.<!--more--><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong> <strong>Zus\u00e4tzliche Ultraschalluntersuchungen<\/strong><br \/>\nJede Schwangere hat im Verlauf einer gesunden und normal verlaufenden Schwangerschaft Anspruch auf drei Ultraschalluntersuchungen, die von der Krankenkasse bezahlt werden. Zus\u00e4tzliche Ultraschallleistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse d\u00fcrfen nur dann durchgef\u00fchrt werden, wenn der Verdacht auf eine St\u00f6rung der Schwangerschaft oder einer Krankheit des ungeborenen Kindes besteht.<br \/>\nViele Eltern m\u00f6chten auch bei unkomplizierter Schwangerschaft die Entwicklung ihres Kindes verfolgen. Wir sind deshalb gerne bereit, diese Ultraschalluntersuchungen, auch in 3D\/4D durchzuf\u00fchren, m\u00fcssen Ihnen diese jedoch nach der Geb\u00fchrenordnung f\u00fcr \u00c4rzte (GO\u00c4) in Rechnung stellen.<\/p>\n<p><strong>Bestimmung der Toxoplasmose-Immunit\u00e4t<\/strong><br \/>\nWenn sich eine schwangere Frau mit dem Erreger der Toxoplasmose ansteckt (meist unbemerkt), kann die Infektion auf ihr ungeborenes Kind \u00fcbergehen. Die Frau erleidet dann wom\u00f6glich eine Fehlgeburt oder das Kind kann mit einer Hirnerkrankung geboren werden. Mit einem einfachen, vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Bluttest kann festgestellt werden, ob ein Infektionsschutz oder eine frische Erkrankung vorliegt und eine Therapie notwendig ist.<\/p>\n<p><strong>Suchtest auf das Vorliegen von Antik\u00f6rpern gegen Ringelr\u00f6teln<\/strong> (Parvovirus B19)<br \/>\nRingelr\u00f6teln in der Schwangerschaft k\u00f6nnen zu Sch\u00e4den des ungeborenen Kindes f\u00fchren. Ca. 40% der Schwangeren<br \/>\nsind nicht immun und potentiell empf\u00e4nglich f\u00fcr diese (meist unbemerkte ) Infektion. Ein Bluttest wird empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Suchtest auf das Vorliegen von Antik\u00f6rpern gegen Zytomegalie-Viren (CMV)<\/strong><br \/>\nDie Zytomegalie-Virus-Infektion ist die h\u00e4ufigste Infektion in der Schwangerschaft, die j\u00e4hrlich in 1 bis 4 Prozent zu Infektionen bei schwangeren Patientinnen f\u00fchren. Ca. 10% der betroffenen Kinder zeigen bei der Geburt oder sp\u00e4ter Infektionssymptome, bei 10 &#8211; 15% der Kinder kommt es zu Sp\u00e4tsch\u00e4den. Die Symptome des Kindes k\u00f6nnen ernsthaft sein und von Verkalkungen des Gehirns bis hin zu einer Wachstumsst\u00f6rung des Gehirns, einer Entz\u00fcndung der Netzhaut oder Taubheit reichen. Ein Bluttest wird empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Suchtest auf Beta-h\u00e4molysierende Streptokokken der Serogruppe B<\/strong> (\u00df-Streptokokken)<br \/>\n\u00df-h\u00e4molysierende Streptokokken sind Bakterien, die sich in der Scheide ansiedeln und w\u00e4hrend der Geburt auf das<br \/>\nKind \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. Untersuchungen ergaben, dass etwa jede 4. bis 5.Schwangere infiziert ist. Die Leitlinie zur Prophylaxe der Neugeborenensepsis der Fachgesellschaften f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe und f\u00fcr Neugeborenenmedizin empfiehlt die Untersuchung der Scheide auf \u00df-h\u00e4molysierende Streptokokken, um schwerste Infektionen des Neugeborenen zu verhindern. Zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche kann mit einem<br \/>\nAbstrich nach diesen Keimen gefahndet werden. Bei Nachweis von \u00df-h\u00e4molysierenden Streptokokken wird eine Antibiotikatherapie w\u00e4hrend der Entbindung empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Abstrich zum Nachweis von Gonokokken<\/strong><br \/>\nNeugeborene k\u00f6nnen sich w\u00e4hrend der Geburt mit Gonokokken infizieren und schwerste Augenentz\u00fcndung erleiden.<br \/>\nEin Scheidenabstrich soll diese Bakterien nachweisen, um eine fr\u00fchzeitige Therapie zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Abstrich zum Nachweis einer Pilz-Infektion<\/strong><br \/>\nBesonders Schwangere haben h\u00e4ufig unbemerkt Candida-Infektionen in der Scheide, die beim Neugeborene einen Pilzbefall im Windelbereich oder Mund ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Eine Candida-Infektion ist gut mit lokalen Medikamenten zu behandeln.<\/p>\n<p><strong>oGTT<\/strong> (\u201eoraler Glukose-Toleranztest\u201c = gro\u00dfer 75-Gramm-Zuckertest)<br \/>\nVon 100 Schwangeren m\u00fcssen 2-3 Frauen aufgrund eines Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) behandelt werden.<br \/>\nEin Schwangerschaftsdiabetes bedeutet ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Mutter und Kind. Beim Kind besteht eine erh\u00f6hte Rate<br \/>\nan Fehlbildungen, unnat\u00fcrlich hohem Geburtsgewicht und nach der Geburt Atemnot und Unterzuckerung mit nachfolgenden Hirnsch\u00e4den. Daher ist es unerl\u00e4sslich, den symptomlosen Schwangerschaftsdiabetes aufzudecken.<br \/>\nZur normalen Vorsorge geh\u00f6rt nur der \u201ekleine Zuckertest\u201c mit 50 Gramm Zucker und einer Blutuntersuchung. Diese Untersuchung entdeckt nicht alle erkrankten Schwangeren, daher empfiehlt die International Diabetes Federation (IDF) den \u201egro\u00dfen Zuckertest\u201c mit drei Blutentnahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir begleiten Sie w\u00e4hrend der gesamten Schwangerschaft. Neben den \u00fcblichen Vorsorgeuntersuchungen entsprechend den Mutterschaftsrichtlinien bieten wir zus\u00e4tzliche Untersuchungen an, und beziehen naturheilkundliche Verfahren sowie Akupunktur in die Behandlung von Schwangerschaftsbeschwerden ein.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":7,"menu_order":30,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"page_no_image.php","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/127"}],"collection":[{"href":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=127"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1014,"href":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/127\/revisions\/1014"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/xn--frauenrztinnen-kpenick-54b65b.de\/new\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}